Am Freitagnachmittag wurde eine Patrouille der Staatspolizei „Volanti“ in der Sparkassenstraße von einigen Bürgern auf eine Frau aufmerksam gemacht, die schreiend davonlief und um Hilfe bat. <BR /><BR />Als die Beamten sie ansprachen, berichtete die Frau, dass sie von ihrem Ex-Partner verfolgt werde. Diesen hatte sie bereits zuvor angezeigt, da er das Ende der Beziehung nicht akzeptierte, und sie in Folge seit einiger Zeit verfolgten und ihr wiederholt Gewalt antat. An diesem Nachmittag hatte das Opfer im Bus die Anwesenheit des Mannes in demselben öffentlichen Verkehrsmittel bemerkt<BR /><BR />Verängstigt beschloss die Frau, den Bus zu verlassen und schnell umzusteigen und ihren Verfolger abzuschütteln. Ihr Ex-Partner folgte ihr auch hierhin. Sie versuchte den Notruf zu wählen, als der Mann ihr das Handy aus der Hand schlug. <h3> Stalker verhaftet und Aufenthaltsgenehmigung entzogen</h3>So sah sie sich gezwungen, davonzulaufen und um Hilfe zu rufen – denn der Mann verfolgte sie weiter. Dank der Bürger, die die Streife auf das Geschehen aufmerksam machte, konnte der 36-jährigen Angreifer, ein Nicht-EU-Bürger, sofort gestoppt werden.<BR /><BR />Die sichtlich verängstigte Frau teilte den Beamten mit, dass sie um ihre Sicherheit fürchtete, da der Mann sie bereits seit mehreren Monaten ununterbrochen verfolge. <BR />. <BR />Der 36-Jährige wurde verhaftet und zum Polizeipräsidium gebracht.<BR />In Anbetracht der Geschehnisse ordnete Quästor, Paolo Sartori, den Entzug der Aufenthaltsgenehmigung des Mannes an.<BR /><BR />„Leider sind schwere Fälle von Gewalt gegen Frauen, Verfolgung und Misshandlung an der Tagesordnung. Zumeist Ex-Partner, die sich nicht mit dem Ende einer romantischen Beziehung abfinden“, betont Sartori. „Das Eingreifen der Polizei und die Aufmerksamkeit der Mitbürger, wie in diesem Fall, ist unerlässlich, um der Gewalt und der Verfolgung ein Ende zu setzen und zu verhindern, dass sich solche Situationen zu einer Tragödie ausweiten.“ Es sei jedoch notwendig alle in diesem Bereich tätigen institutionellen und zivilgesellschaftlichen Komponenten einzubeziehen.