Vier jeweils acht bis zehn Kubikmeter große Gesteinsbrocken fielen von der sogenannten Anraiter Nase auf eine darunter liegenden Zufahrtsweg, der zur Baustelle führt, auf der die neue Kellerei Bozen errichtet werden soll. Auf dem Weg prallten die Felsstücke ab und fielen in die danebenliegenden Rebanlagen. Dabei wurde eine Vielzahl von Reben zerstört.Landesgeologe Volkmar Mair und ein Experte der Berufsfeuerwehr Bozen überflogen das betroffene Gebiet mit einem Hubschrauber und stellten fest, dass der Fels noch gefährdet ist und weitere Gesteinsabgänge wahrscheinlich sind. Allerdings sind weder öffentliche Straßen noch öffentliche Gebäude durch die möglichen Felsstürze gefährdet.stol