<BR />„Die Aktion ist Teil einer umfassenden Initiative für mehr Sicherheit im öffentlichen Raum und für ein gepflegtes Stadtbild“, heißt es in einer Aussendung der Gemeinde Bozen. Durchgeführt wurden die beiden Räumungen von der Stadtpolizei in Zusammenarbeit mit der Wildbachverbauung des Landes.<BR /><BR />Die betroffenen Schlaflager befanden sich unter der Rombrücke und der Palermobrücke. „Neben Zelten und anderen Gegenständen fanden die Einsatzkräfte auch große Mengen an Unrat vor, der von den Beamten entfernt und entsorgt wurde“, heißt es weiter. Durch gezielte Räumungsaktionen wolle die Stadt der Verwahrlosung bestimmter Zonen im Stadtgebiet entgegenwirken.<BR /><BR />Bozens Umweltstadtrat Marco Caruso dankte den Bediensteten und Einsatzkräften für die Durchführung der Räumung und für die Aufräumarbeiten. Zugleich kündigte er weitere Eingriffe an. „Wir beobachten regelmäßig, wie sich die Lage an den kritischen Stellen entwickelt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass wir in der nächsten Zeit aus Sicherheits- und Hygienegründen weitere Räumungen durchführen müssen.“<BR /><BR />Die Stadt wolle Fälle wie diese konsequent unterbinden, so der Stadtrat, denn Orte, die langsam verwahrlosen, seien eine Belastung für die Anwohnenden und können das Entstehen einer Drogenszene und von sozialen Randerscheinungen begünstigen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1299114_image" /></div>