Dienstag, 21. November 2017

Bozen: Unmut in der Kapuzinergasse

Schlägereien, Drogenkriminalität, mit Exkrementen verdreckte Straßen und ein Park, den Einheimische nicht mehr nutzen wollen: So präsentiert sich derzeit die Zone rund um die Kapuzinergasse. Der zuständige Stadtviertelrat hat schon oft auf die Situation hingewiesen, passiert ist jedoch wenig.

In der Zone rund um die Kapuzinergasse herrscht Unmut. - Foto: Google-Maps/Screenshot
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In der Zone rund um die Kapuzinergasse herrscht Unmut. - Foto: Google-Maps/Screenshot

„Wir haben oft Hinweise bekommen, dass die Situation in diesem Bereich schwierig ist. Vorschläge zur Umgestaltung des Parks haben wir schon lange gemacht und auf die schlechte Straßenreinigung weisen wir ständig hin“, zeigt sich Armin Widmann enttäuscht, der Präsident des Stadtviertelrats Zentrum-Bozner Boden-Rentsch. Das Problem: „Es passiert nichts“, bedauert Widmann. 

Bürgermeister Renzo Caramaschi erklärte den „Dolomiten“, dass die Zustände bekannt seien und man vielleicht noch mehr unternehmen müsste. Den Flüchtlingen, so der Bürgermeister, solle man aber nicht die Hauptschuld geben. Es handle sich hier vielfach um Kleinkriminelle, die bereits länger hier ansässig seien.

D/pir

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol