Diese am Flughafen angesiedelte, grüngetupfte Krötenart genießt allerhöchsten Schutz und findet sich im Anhang IV der FFH-Richtlinie wieder. Diese Tiere und deren Lebensräume sind europaweit geschützt.<BR /><BR />Am 3. Mai erhielt der Abgeordnete Hanspeter Staffler die Information, dass bei den Bauarbeiten am Flughafen Amphibienlebensräume zerstört würden. Gleich danach wurde der Verein Herpeton um eine Einschätzung gebeten. Dieser kam zum Ergebnis: Es handle sich um die Zerstörung des Lebensraumes für Gelbbauchunken und Wechselkröten. <BR /><BR />Die Grüne Fraktion hat bis heute 4 Landtagsanfragen gestellt und versucht damit Licht in die Geschichte zu bringen.„Zuerst wusste die zuständigen Landesrätin nichts über eine Zerstörung der Lebensräume, dann rechtfertigte sie die Zerstörung mit der „öffentlichen Sicherheit“ und schließlich musste sie zugeben, dass die Landesverwaltung seit 2013 über die Population am Flughafen Bescheid wusste“, so heißt es in der Aussendung. <BR /><BR />Dieses Thema sei in der UVP für den Flughafenausbau nicht behandelt worden, obwohl die FFH-geschützte Art der Landesverwaltung bekannt war, schreibt die Grüne Fraktion. „Das Motiv ist noch nicht bekannt aber wir versuchen es mit einer weiteren Landtagsanfrage rauszufinden“, erklärt Hanspeter Staffler.<BR />