In einer ohnehin schweren Zeit geriet Attilia Culins Welt vor rund 2 Wochen noch stärker ins Wanken: Gegenüber der italienischen Tageszeitung „Alto Adige“ schildert die Mutter und Witwe, wie Unbekannte in ihre Wohnung eingebrochen waren, während sie auf der Beerdigung ihres Mann war. In der Hoffnung, dass ihre Erzählung anderen als Warnung dient.<h3> „So etwas wünsche ich niemandem“</h3>Auch, wenn die Ausbeute der Einbrecher bescheiden sein mag; der hinterlassene Schaden ist für Culin beträchtlich: „Es war ein schwerer Schlag, besonders in diesem ohnehin schon schwierigen Moment. So etwas wünsche ich niemandem“, erklärt die Witwe gegenüber der Tageszeitung.<BR /><BR />Der Einbruch geht auf den 31. Jänner zurück. Gemeinsam mit ihrer Familie ging sie an jenem Freitag zum Friedhof, um ihrem Mann, dem Vater ihrer Kinder, den letzten Abschied zu erteilen.<h3> Während Attilia um ihren Mann trauert, durchwühlen Einbrecher ihre Wohnung</h3> „Nach einer kurzen und bewegenden Trauerfeier kehrten wir voller Trauer nach Hause zurück. Jeder von uns mit einem Kloß im Hals“, erinnert sich Attilia. Als sie die Treppen zu ihrer Wohnung hinauf ging, sei sie auf 2 junge Männer getroffen: „Ich kannte sie nicht, hielt sie aber für die Freunde eines Nachbarn.“<BR /><BR /> Als die Mutter schließlich die letzte Stufe erreichte, traute sie ihren Augen nicht: „Die Tür stand weit offen, Schranktüren waren aufgerissen, Schubladen umgeworfen, Papiere lagen verstreut – mehr möchte ich dazu nicht sagen. Kurzum, meine Wohnung war von Dieben durchwühlt worden.“ <h3> Laut Culin war die Tat geplant</h3>Culin vermutet, die Tat sei geplant gewesen. Die Täter hätten die Beerdigung ihres Mannes schamlos ausgenutzt. Auch einen Komplizen, der die Diebe über das Eintreffen der Familie informiert haben könnte, hält sie für wahrscheinlich: „Ich vermute, dass sie davon ausgingen, dass wir später zurückkehren würden.“ Denn die Diebe hätten 3 Schlafzimmer und mehrere Bäder auf den Kopf gestellt, das Wohn- und Schlafzimmer seien hingegen verschont geblieben.<h3> Sachschaden beläuft sich auf mehrere Tausend Euro</h3>Besonders kurios: Die Täter hatten den Bezug eines Kissens entfernt, vermutlich, um die Beute darin zu verstauen. „Doch sie fanden weder Geld noch wertvolle Juwelen, lediglich ein wenig Modeschmuck“, erzählt sie weiter. Für sie sei das Diebesgut das kleinste Übel.<BR /><BR />„Am schlimmsten ist, dass die Eingangstür so stark beschädigt wurde, dass wir sie ersetzen müssen.“ Allein die Reparatur der beschädigten Sicherheitstür belaufe sich auf mindestens 2500 Euro. Darüber hinaus müsse die Witwe auch das Schloss ihres Fahrzeugs wechseln, da sich die Täter auch ihren Ersatzschlüssel zu eigen gemacht haben.<BR /><BR />Die Carabinieri wurden über den Vorfall informiert, die Ermittlungen laufen.