Die Ermittler rekonstruierten in den vergangenen Tagen den Tag des Informatikers aus Bozen in Porto Rotondo. Erst am 14. Mai war er arbeitsbedingt von Mailand nach Sardinien geflogen. Rocca arbeitete den ganzen Tag über. Am Abend dann ging er in die Einzimmerwohnung in der „Residence Bouganville“, die ihm für die Zeit seines Aufenthalts zugewiesen worden war.Versprochenes Telefonat fand nicht stattGegen 20 Uhr telefonierte er noch mit seiner Mutter und sagte ihr, er würde sie etwas später anrufen. Doch das geschah nicht.Zu später Stunde verließ Rocca das Haus – allerdings unter mysteriösen Umständen. Er soll eine Glastür mit einem Feuerlöscher eingeschlagen haben. Seinen Koffer nahm er mit, allerdings ist er ohne Geld, Dokumente und ohne Mobiltelefon unterwegs. Was seine „Flucht“ ausgelöst haben könnte, ist derzeit nur Spekulation. Eltern in Sardinien angekommenSeit vergangenem Mittwoch sind Roccas Eltern auf Sardinien und nehmen an der Suche teil. Feuerwehren, Küstenwache und andere Rettungsorganisationen suchen fieberhaft sowohl auf dem Meer als auch an Land nach dem jungen Techniker aus Bozen. Bislang ohne Erfolg.Auf der Homepage der Sendung „Chi l'ha visto“ wird Fabrizio Rocca und sein Verschwinden wie folgt beschrieben. Rocca ist 190 Zentimeter groß, hat dunkle Augen und Haare und Schuhgröße 47. Wer Informationen über den Verbleib von Fabrizio Rocca hat, soll den Notruf 112 informieren.D/uli/stol