Das betroffene Südtiroler Unternehmen hatte seinen Hauptsitz formell nach Deutschland verlegt, um so den Steuern des italienischen Staates zu entgehen. Sowohl die kommerziellen Aktivitäten als auch die Entscheidungsgremien seien laut den Ermittlungen jedoch in Südtirol geblieben.So soll es dem Großhändler gelungen sein, in den vergangenen 10 Jahren Einnahmen aus dem Verkauf von Obst von rund 600 Millionen Euro zu verschleiern. Dem Staat Italien sollen dadurch etwa 7 Millionen Euro an Steuern und Abgaben entgangen sein.Nach langwierigen Ermittlungen hat die Finanzpolizei nun 3 Personen angezeigt. Ihnen drohen bei einer Verurteilung 1 bis 3 Jahre Haft wegen Steuerhinterziehung.stol