Die Masche ist bekannt, aber trotzdem fallen immer wieder Personen darauf hinein. Betrüger verschicken unter dem Namen von Banken, Kreditkartenunternehmen oder der Post Massenemails.Darin werden die Angeschriebenen aufgefordert, einige Daten – u.a. auch das Passwort bzw. Zugangsdaten - des Kontos oder der Kreditkarte zu ändern. Der Bozner fiel auf den Trick herein und gab den Betrügern Schlüsseldaten seines Kontos weiter. Wenig später bemerkte er, dass im Januar 2010 10.000 Euro von seinem Bankkonto abgehoben worden waren.Glücklicherweise war die Polizei dem Betrüger bereits auf der Spur. Nachdem er weitere 5000 Euro abgehoben hatte, konnte er am Donnerstag Nachmittag in Genua verhaftet werden.Auf freiem Fuß angezeigt wurde eine Ukrainerin, die die 5000 Euro im Auftrag des Betrügers abheben wollte. Als die Frau am Bankschalter nach dem Geld verlangte, wurde sie von Polizisten, die sich als Bankangestellte ausgaben, empfangen und in die Quästur von Genua begleitet.Die Ukrainerin erklärte den Beamten, für das Abholen des Geldes eine 15-prozentige Kommission zu erhalten.stol