Um sich ein Bild von der Situation der Obdachlosen in der Notaufnahme des Bozner Spitals zu machen, hatte dieser das Spital aufgesucht. „Leute im Spital, die ich kenne, haben mir erzählt, dass irgendwelche Subjekte von den Obdachlosen eine Art Schutzgeld verlangt haben. Ob das ein Mal passiert ist oder öfter, weiß ich nicht“, sagte Repetto gegenüber den „Dolomiten“ auf Nachfrage.Schmiergeld an zwielichtige Leute zahlen, um unerlaubt in irgend einem dunklen Winkel des Bozner Krankenhauses im Warmen zu übernachten? „Ich weiß gar nichts von derartigen Machenschaften. Ich falle aus allen Wolken. Ich bin vom Bozner Bürgermeister auch nicht angerufen worden, um mich davon in Kenntnis zu setzen“, sagt der Direktor des Gesundheitsbezirks Bozen, Umberto Tait.In dieselbe Kerbe schlägt der Generaldirektor des Südtiroler Sanitätsbetriebes, Thomas Schael. „Auch wir als Betrieb wurden darüber von niemandem der Gemeinde Bozen weder kontaktiert noch informiert. Wenn der Bürgermeister von solchen Vorkommnissen weiß, muss er zur Polizei oder zu Staatsanwaltschaft gehen und Anzeige erstatten. Damit solchen Leuten das Handwerk gelegt werden kann“, sagt Schael. Das Problem habe sich mittlerweile wieder erledigt, daher habe man niemanden avisiert, so Repetto.lu