Es war eine ruhige Nacht im Bozner Krankenhaus. Sowohl das Neujahrs- als auch das Silvesterbaby Südtirols erblickten im Spital von Brixen das Licht der Welt. Trotzdem gab es in der Landeshauptstadt einen Grund zum Feiern.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1256733_image" /></div> <BR />„Im Vergleich zu 2024 kamen im abgelaufenen Jahr 2025 knapp 100 Kinder mehr zur Welt“, freut sich <b>Dr. Martin Steinkasserer</b> , der Primar der Abteilung Gynäkologie und Geburtshilfe am Krankenhaus Bozen. Genau genommen gab es 2025 in Bozen insgesamt 1.602 Neugeborene. Im Jahr zuvor (2024) wurden 1.508 Babys verzeichnet – die Geburten sind somit um 94 Kinder angestiegen. „Das freut uns ganz besonders, weil der allgemeine Trend derzeit in die entgegengesetzte Richtung zeigt. Das wiederum finde ich besorgniserregend“, betont Steinkasserer.<BR /><BR />Der Primar zieht eine positive Bilanz vom kürzlich zu Ende gegangenen Jahr. „Der Aufwärtstrend zeigt deutlich, dass das Krankenhaus Bozen gute Arbeit verrichtet und sich die Frauen bei uns wohlfühlen“, unterstreicht Steinkasserer.<BR /><BR />Gleichzeitig aber nehmen komplizierte Schwangerschaften zu. „Das hängt damit zusammen, dass das Durchschnittsalter der Frauen bei der Geburt steigt. Heute sind Mütter deutlich älter, wenn sie ihr erstes Kind bekommen“, sagt Dr. Steinkasserer.<BR /><BR />Er selbst verbrachte die Silvesternacht nicht in der Geburtenstation. Dort kamen zwei Neugeborene zur Welt: Die 3.200 Gramm schwere Lyla war um 19.12 Uhr Bozens Silvesterbaby – knapp neun Stunden später, um 4.20 Uhr, kam dagegen die 2.580 Gramm schwere Livia auf die Welt, sie ist Bozens Neujahrsbaby 2026.