Montag, 20. August 2018

Bozner stürzt am Mont Blanc in den Tod

Bergtragödie am Mont Blanc: Bei der Free Solo-Besteigung der Nordwand der Grandes Jorasses ist am Montag Mittag der Bozner Bergführer Philipp Angelo (36) ums Leben gekommen.

Der Mann stürzte rund 600 Meter in die Tiefe. - Foto: Facebook
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Der Mann stürzte rund 600 Meter in die Tiefe. - Foto: Facebook

Angelo wollte den Walkerpfeiler  (4208 Meter) über die schwierige Cassin-Route besteigen, als er 600 Meter in den Tod stürzte

Angelo war alleine und unter Verzicht auf technische Hilfs- und Sicherungsmittel – Free Solo – auf der französischen Seite des Montblanc unterwegs, wie die Bergretter von Chamonix erklärten. Die Nordwand der Grandes Jorasses ist fast lotrecht und 1000 Meter hoch. 

Mögliche Ursache Steinschlag

Philipp Angelo befand sich bereits in rund 3700 Metern Höhe, als er plötzlich in die Tiefe stürzte. Kletterer aus Spanien, die das Unglück mit ansehen mussten, verständigten die Bergrettung. Für Angelo kam aber jede Hilfe zu spät. Angelo hatte u.a. 2014 die Polenroute in den Grandes Jorasses Free Solo bestiegen.

Noch ungeklärt bleibt die Absturzursache des 36-jährigen Bozner Bergführers Philipp Angelo am Mont Blanc. Man vermutet, dass es zu einem Steinschlag gekommen sein könnte. .

D/lu

stol