61 Prozent der Studenten mit einem dreijährigen Bachelor haben eine Arbeit. Der Wert liege weit höher als im restlichen Staatsgebiet (44 Prozent), so die Uni Bozen. Die Zahlen stammen aus einem Bericht von "Alma Laurea", einem Zusammenschluss italienischer Universitäten. Der Bericht wurde am Dienstag bei einer Tagung an der Universität Ca’ Foscari in Venedig vorgestellt."Alma Laurea" hat in seiner Umfrage über 400.000 Universitätsabsolventen der 64 Mitgliedsuniversitäten befragt, darunter 1.042 Absolventen der Freien Universität Bozen. In der Zusammenfassung werden die 321 Bachelorabsolventen der dreijährigen Studiengänge aus dem Jahr 2011 analysiert, die ein Jahr nach ihrem Abschluss befragt worden sind. Eine unbefristete Anstellung bzw. eine selbstständige Arbeit hatten ein Jahr nach ihrem Uniabschluss 49 von 100 Befragten, die einen Abschluss der Uni Bozen haben.Der gesamtstaatliche Wert liegt bei 34 Prozent. 51 Prozent der Befragten arbeiten in einem zeitlich begrenzten Arbeitsverhältnis.Auch der Verdienst der „Bozner“ ist höher als der gesamtstaatliche: im Schnitt 1.394 Euro netto gegenüber 1.040 Euro. „Da die Rückläufe bei den Fragebögen zu den Mastern zu geringfügig waren, konnte dort keine verbindliche Statistik erstellt werden“, erklärt die Uni Bozen.