Es gibt mittlerweile verschiedene Modelle mehrsprachiger Universitäten in Europa – zumeist in Kombination mit Englisch.Wo die Zweitsprache aber eine andere ist, wie bei der Universität Luxemburg mit Französisch-Deutsch, oder der Universität von Helsinki mit Finnisch-Schwedisch, gibt es Berührungspunkte mit der Bozner Universität.Vertreter europäischer Universitäten gastieren in BozenNach Bozen eingeladen wurden Vertreter verschiedener europäischer Universitäten, die ein mehrsprachiges Modell pflegen.„Für die Weiterentwicklung unseres Sprachmodells ist dieser Austausch sehr wichtig“, so Bozens Rektor Prof. Walter Lorenz. „Ein Sprachmodell mit einer richtigen Sprachpolitik innerhalb der Universität gibt es bisher nur bei uns, und das empfinden unsere europäischen Kollegen als nachahmenswert.“Neben Vertretern der Universitäten von Freiburg, Luxemburg und Helsinki werden am 13. September Vertreter aus Südtirols Schulwelt über Sprachmodelle und Mehrsprachigkeit diskutieren.Am 14. September geht es um die Beziehung Schule-Universität in Hinblick auf die Sprachlehre und den Beitrag, den die Universität zur kulturellen Identität leistet.Bozner Uni hat Zulassungsbedingungen angehobenDie Freie Universität Bozen hat heuer die sprachlichen Zulassungskriterien angehoben. So werden künftig von den Bewerbern sehr gute Sprachkenntnisse in zwei der drei Vorlesungssprachen (Deutsch, Italienisch und Englisch) verlangt.Die ersten beiden Sprachen müssen auf Niveau B2 laut europäischem Referenzrahmen nachgewiesen werden.Über die Schwierigkeiten, die sich hier ergeben, werden die Uni-Vertreter in Bozen debattieren.