„Das Zentrallabor für Klinische Chemie und Laboratoriumsmedizin ist ein wichtiger Dienstleister für die Gesundheitsbezirke Südtirols", betont Landesrat Richard Theiner. Bei seinem Besuch im Zentrallabor konnte sich der Landesrat ein aktuelles Bild dieser zentralen Einrichtung machen.„Heute benötigen nahezu alle klinischen Fachbereiche eine leistungsfähige und effiziente Labordiagnostik. Dies schließt sogar Fachbereiche wie z.B. die Psychiatrie oder die Augenheilkunde ein, die man nicht zwangsläufig mit Labordiagnostik verbindet", sagt Markus Herrmann. Er hat im Jänner die Leitung des Zentrallabors übernommen und ist ein international ausgewiesener Experte in den Bereichen Knochenstoffwechsel und Vitaminmangel-Erkrankungen. Sein Ziel: die Labormedizin weiterentwickeln.„Wir haben im Zentrallabor Arbeitsabläufe und Arbeitsplätze neu geordnet und damit die Patientensicherheit, den Laborservice und die Spezialdiagnostik verbessert", berichten Sanitätsdirektor Oswald Mayr und Laborleiter Herrmann. Was das Labor kannNeben Analysen in den Bereichen Klinische Chemie, Hämatologie und Gerinnung bietet das Labor auch eine umfangreiche Spezialdiagnostik an. Besondere Schwerpunkte liegen in den Bereichen Autoimmun- und Suchterkrankungen. So verfügt das Zentrallabor zum Beispiel über ein modernes toxikologisches Speziallabor, in dem Drogen und Alkohol im Blut bzw. Urin bestimmt werden können.