Samstag, 09. Dezember 2017

Brände in Kalifornien noch immer nicht unter Kontrolle

Die seit Wochenbeginn in der Region von Los Angeles im US-Staat Kalifornien wütenden Brände sind nach Angaben der Feuerwehr immer noch nicht unter Kontrolle. Am Freitag brachen neue Feuer in San Diego und Santa Barbara aus.

Löschflugzeug über verbrannten Bäumen. - Foto: APA (AFP)
Löschflugzeug über verbrannten Bäumen. - Foto: APA (AFP)

Der Feuerwehr zufolge wurden durch die Flammen rund 57.000 Hektar Land und mehr als 500 Häuser zerstört, darunter zahlreiche teure Anwesen. Nach Angaben des Wetterdienstes von Los Angeles ließ der Wind etwas nach. Die Bedingungen im Süden Kaliforniens blieben aber „extrem gefährlich”, warnte die Brandschutzbehörde Cal Fire. Der Boden sei sehr trocken, die Temperaturen ungewöhnlich hoch.

Rund 212.000 Menschen waren am Freitag immer noch von Evakuierungsmaßnahmen betroffen. Rund 8.700 Feuerwehrleute kämpften an mehreren Fronten gegen die Flammen.

Pferdeställe in Flammen

In Lilac im Süden Kaliforniens brannten mehrere Pferdeställe komplett nieder, mehr als 2 Dutzend Rennpferde starben am Donnerstag in den Flammen. In der Region erlitten mindestens 4 Menschen Rauchvergiftungen oder Brandverletzungen.

US-Präsident Donald Trump gab am Freitag Bundeshilfen für Los Angeles und Umgebung frei.

apa/ag.

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stol