Donnerstag, 18. Februar 2016

Bräutigam in Indien am eigenen Hochzeitstag getötet

Tragischer Tod am eigenen Hochzeitstag: In Indien ist ein Bräutigam bei seiner eigenen Hochzeitsparty getötet worden – vermutlich aus Versehen durch Freudenschüsse eines Gastes.

Der 28-Jährige brachte im Staat Uttar Pradesh gerade traditionsgemäß die Hochzeitsgesellschaft zum Haus seiner Braut, als er von einer Kugel getroffen wurde und vom Pferd fiel, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Der Mann erlitt einen Kopfschuss und wurde ins Krankenhaus gebracht, dort konnten die Ärzte aber nichts mehr für ihn tun. Offenbar habe ein Gast aus Versehen geschossen, sagte ein Polizist im Bezirk Sitapur, wo die Feier am Mittwochabend stattfand. „Wir ermitteln aber auch in andere Richtungen, darunter wegen Mordes.“

Feierliche Schüsse auf Hochzeiten und anderen Großveranstaltungen sind in Indien zwar verboten, jedoch trotzdem äußerst beliebt. Dass dabei tödliche Unfälle passieren, ist sehr selten.

apa

stol