„Leider haben wir wieder ein Todesopfer in San Ferdinando zu beklagen“, kommentierte der Bürgermeister Andrea Tripodi nach Medienangaben. Der Brand sei in einem Zelt aus noch ungeklärten Gründen entbrannt.Hunderte Polizisten hatten vor 2 Wochen ein großes Migrantenlager in San Ferdinando geräumt, in dem 900 Menschen lebten. Migranten mit Aufenthaltsgenehmigung wurden in Flüchtlingseinrichtungen untergebracht. Viele andere illegale Saisonarbeiter in den Feldern der Gegend bauten sich neue Behelfsunterkünfte, wie jene, in der der Migrant am Freitag ums Leben gekommen ist.Das Flüchtlingslager von San Ferdinando, das am Rande der kalabrischen Stadt Rosarno liegt, hatte zwischenzeitlich mehr als 1.500 Bewohner. Die meisten von ihnen arbeiteten ohne Papiere und unterbezahlt in den Olivenhainen und Orangenplantagen der Umgebung. Der Umgang mit illegalen Einwanderern, die auf den Feldern Süditaliens eingesetzt werden, beschäftigt die italienischen Behörden schon seit Jahren.apa