Samstag, 08. August 2015

Brand in Hamburger Hochbunker – Feuerwehr im Großeinsatz

Zum zweiten Mal binnen weniger Tage hat es am Freitagabend in einem Hamburger Hochbunker gebrannt. Die Lage ist aber inzwischen unter Kontrolle. Es gab keine Verletzten.

Der Brand in einem Hamburger Hochbunker hatte einen Großeinsatz der Feuerwehren zur Folge.
Der Brand in einem Hamburger Hochbunker hatte einen Großeinsatz der Feuerwehren zur Folge. - Foto: © APA/EPA

„In dem Bunker im Stadtteil Bahrenfeld hat es recht große Zerstörungen gegeben“, so ein Feuerwehr-Sprecher am Samstag. In dem Bauwerk aus dem Zweiten Weltkrieg lagern bis zu 5,5 Tonnen Pyrotechnik. Ein Teil davon sei wohl in der Nacht explodiert. 

„Die Gefahr für die Anrainer ist gering, weil die Pyrotechnik dem Bunker nichts anhaben kann“, sagte der Sprecher weiter. Die Häuser in der Nachbarschaft wurden vorsorglich geräumt. Ihre Bewohner seien in Sicherheit.

Die Rettungskräfte eilten mit einem großen Aufgebot in die Von-Sauer-Straße. „Die Feuerwehrleute haben den Bunker zwischendurch verlassen, falls es zu weiteren Verpuffungen kommt“, erklärte der Sprecher.

Erst am Dienstag hatte es im Hamburger Stadtteil Rothenburgsort in einem Hochbunker gebrannt. Es gab eine explosionsartige Durchzündung von Rauchgas. 45 Menschen wurden dabei verletzt. Hunderte Anrainer mussten ihre Wohnungen verlassen.

Als Hochbunker wird eine Bauform eines Bunkers bezeichnet, bei der das Volumen des geschützten Raums ganz oder überwiegend über dem Niveau der Erdoberfläche liegt. Luftschutzbunker unter dem Niveau der Erdoberfläche werden als Tiefbunker bezeichnet.

apa/dpa

stol