Sonntag, 25. November 2018

Brand in Innsbrucker Wohnhaus

Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus im Innsbrucker Stadtteil Pradl am Sonntag könnte von einer elektrischen Heizdecke oder Heizpatschen ausgelöst worden sein. Dies hätten die Befragung des Wohnungsinhabers und die vorläufigen Ermittlungen ergeben, teilte die Exekutive mit. 7 Menschen, darunter ein Kleinkind, mussten von der Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem Haus evakuiert werden.

7 Menschen, darunter ein Kleinkind, mussten von der Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem Haus evakuiert werden (Symbolbild).
7 Menschen, darunter ein Kleinkind, mussten von der Feuerwehr mittels Drehleiter aus dem Haus evakuiert werden (Symbolbild). - Foto: © STOL

An der Parterrewohnung, in der der Brand ausgebrochen war, entstand Totalschaden und auch die darüber liegenden Wohnungen wurden laut Polizei schwer beschädigt. Das Feuer hatte sich bis in den ersten Stock ausgebreitet. Es wurde für das gesamte Gebäude ein Betretungsverbot verhängt. Der Brandherd konnte auf ein Zimmer eingegrenzt werden. Eine weitere Untersuchung der Brandstelle soll aber noch erfolgen, hieß es.

Alle konnten das Krankenhaus wieder verlassen 

Die beiden Bewohner der brennenden Wohnung waren gegen 5.30 Uhr aufgrund eines Rauchmelders auf das Feuer aufmerksam geworden. Der Mann konnte noch selbstständig die Wohnung verlassen, die Frau musste von Nachbarn aus dem betroffenen Haus aus einem Fenster gerettet werden.

Die beiden und jene 7 Bewohner, die evakuiert werden mussten, wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen in die Innsbrucker Klinik gebracht. 7 von ihnen, darunter auch das Kleinkind, konnten das Krankenhaus am Sonntagvormittag aber bereits wieder verlassen.

apa

stol