Donnerstag, 08. November 2018

Brand in Wengen: Übungsplan half bei Löscharbeiten

Übung macht eben doch den Meister: Beim Stadelbrand in Wengen in der Nacht auf Donnerstag kam den Wehrleuten beim Legen der 1,5 Kilometer langen Wasserleitung der Plan einer vorherigen Übung zu Hilfe.

Das Legen der Löschleitung klappt dank eines Übungsplans wie am Schnürchen. - Foto: Privat
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Das Legen der Löschleitung klappt dank eines Übungsplans wie am Schnürchen. - Foto: Privat

Wie berichtet, war in der Nacht auf Donnerstag der Heustadel eines Hofes in Costa bei Wengen in Brand geraten. Beim Eintreffen der umliegenden Wehren stand der Stadel bereits in Vollbrand und konnte nicht mehr gerettet werden. Nun galt es, ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus zu verhindern.

Für die Löscharbeiten mussten die Wehrleute eine 1,5 Kilometer lange Löschleitung bis zum Gaderbach legen und mit 7 Pumpen auch noch gleich mehrere hundert Höhenmeter überwinden.

Glücklicherweise mussten die Wehrleute nicht improvisieren: „Wir hatten das Legen der Wasserleitung schon einmal in einer Gemeinschaftsübung geprobt und einen Plan erstellt“, erklärt der Kommandant der FFW Wengen, Karl Nagler. „Wir wussten deshalb genau, wo wir die Pumpen positionieren mussten, das hat viel Zeit gespart. In knapp einer Stunde war das Wasser da.“

Die Feuerwehren in Südtirol halten sich durch regelmäßige Übungen stets in Training, immer wieder werden verschiedenste Situationen nachgestellt und geübt.

stol/liz

stol