Der angerichtete Schaden ist groß.<BR /><BR />Eine brennende Kerze am Altar dürfte laut René Töchterle, dem Kommandanten der Freiwilligen Feuerwehr Geiselsberg, Auslöser des Brandes gewesen sein. Die flackernde Flamme griff auf das Altarbild über und zerstörte es völlig. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="940987_image" /></div> <BR /><BR /><embed id="dtext86-61307614_quote" /><BR /><BR />Ziehen sich Rußflecken auch bis an die Decke, so konnten dank des raschen Eingreifens der Feuerwehr bis auf das Altarbild weitere große Schäden an der Kapelle verhindert werden. <h3> Kapelle und Altarbild aus dem Jahr 1720</h3>Die Nachricht, dass das Altarbild verkohlt und nicht mehr zu retten ist, hat Pfarrer Rüdiger Weinstrauch sehr getroffen. „Die Kapelle stammt aus dem Jahre 1720. Aus dieser Zeit stammt auch das Altarbild, ein für die Dorfgemeinschaft, die Dorfgeschichte und die Bädergeschichte Tirols sehr wertvolles Bild, zeigt es doch das Bad Bergfall von damals und gegen welche Leiden man dem Wasser von Bergfall Heilkraft zusprach“, sagt er. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="940990_image" /></div> <BR />Dazu verweist er auch auf den Führer „Kirchenkunst in Olang und Geiselsberg“ von Herbert Theobald Innerhofer, in dem ein Foto des Altarbildes abgebildet ist und genau beschreiben wird, was es zeigt: „Die Heiligen Sebastian und Rochus halte eine Tafel mit einem Verzeichne der hier heilbaren Leiden. Links eine Ansicht von Bad Bergfall, darüber der hl. Florian als Patron in Feuergefahr. Über dem Geschehen thront die heilige Dreifaltigkeit, bei der die Mutter Gottes Fürbitte für die leidenden Menschen einleg…“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="940993_image" /></div> <BR />