Im Sommer um diese Zeit gebe es generell eine hohe Waldbrandgefahr. „Derzeit vor allem aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit und der Hitze. Wenn es mal Niederschläge gibt, sind diese meist gewitterartig, der Boden wird kaum durchnässt“, warnt Christian Auer. <BR /><BR />Der Hauptbrandinspektor der Bozner Berufsfeuerwehr erinnert an das Verbot von „privaten Feuern“ in Wäldern: „Auch Grillen und dergleichen ist natürlich nur an den vorgesehenen Grillstellen erlaubt“. Auch selbst mitgebrachte Grills oder selbst erbaute Grillstellen sind „strengstens verboten“. Schnell könne etwa trockenes Laub durch Funken Feuer fangen. „Und dann haben wir bereits den Waldbrand“, so Auer. <BR /><BR />Auch in Sachen Herz-Jesu-Feuer ist Vorsicht geboten. Die traditionellen Bergfeuer werden am kommenden Sonntag, 26. Juni entzündet. „Diese müssen generell von der Gemeinde autorisiert werden. Es ist wichtig, dass die lokalen Feuerwehren über die Feuer Bescheid wissen“, betont der Hauptbrandinspektor. <BR /><BR />Zudem gelte es genügend Löschmittel bereitzustellen. „Auch ist es wichtig, dass es einen Plan gibt, wie die Feuerwehr im Fall der Fälle am schnellsten an die Brandstelle kommt“, sagt Christian Auer. <BR /><BR /><embed id="dtext86-54825381_quote" /><BR /><BR />Wichtig sei auch eine Haftpflichtversicherung. „Wenn es zu einem Waldbrand kommt, dann können schnell erhebliche Schäden entstehen. Wie wir letztes Jahr bei den Bränden nach dem Herz-Jesu-Feuer in Fennberg im Unterland gesehen haben, können die Einsätze mittels Löschhubschrauber sehr aufwendig sein. Die Kosten gehen dann in die 100.000 Euro bei solch einem langen Großeinsatz“, erklärt der Hauptbrandinspektor. <BR /><BR />Vereine sollten abklären, ob ihre Haftpflichtversicherung eine fahrlässige Brandstiftung abdecken würde. „Weil wenn etwas passiert, dann können die Verursacher durchaus zur Kasse gebeten werden“, so Auer. Vorsicht sei oberstes Gebot. <BR /><BR />