Montag, 31. August 2015

Brandstiftung: unwahrscheinlich!

Laut Ermittlungen der Berufsfeuerwehr zum Großbrand im Zentrum von Gufidaun weist nicht wirklich ein Anhaltspunkt auf Brandstiftung hin.

Der Stadel des Holzeisenhofes in Gufidaun wurde ein Raub der Flammen. - Foto: Feuerwehren in Südtirol
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Der Stadel des Holzeisenhofes in Gufidaun wurde ein Raub der Flammen. - Foto: Feuerwehren in Südtirol

Zum Brand war es am 25. August beim Holzeisenhof in Gufidaun gekommen. Das Wirtschaftsgebäude brannte trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren völlig nieder (STOL hat berichtet).

Seither bemühte sich die Bozner Berufsfeuerwer, die Brandursache ausfindig zu machen. Im zerstörten Gebäude starben zwar keine Tiere, doch zahlreiche landwirtschaftliche Geräte wurden ein Raub der Flammen. Es entstand ein Schaden von einer Million Euro.

  

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„Der Vollbrand des Stadels macht es besonders schwierig, die Gründe für den Brand zu eruieren", sagte Ingenieurin Francesca Monti von der Bozner Berufsfeuerwehr (STOL hat berichtet). Dennoch kann nun zumindest gesagt werden, dass Brandstiftung "unwahrscheinlich" ist. 

Das Feuer könnte auf die Selbstentzündung des Heus oder einen technischen Defekt bei einer der im Stadel befindlichen Maschinen zurückzuführen sein, so der letzte Erkenntnisstand.

stol/ker

stol