Samstag, 13. Juni 2020

BRD im AVS Bozen zieht Bilanz – 2019 rund 6700 Stunden im Einsatz

Der Bergrettungsdienst im AVS Bozen blickte bei seiner Jahreshauptversammlung, die Covid-19 bedingt verspätet und ohne Ehrengäste stattfand, auf ein arbeitsreiches Jahr zurück.

Rettungsstellenleiter Hansjörg Prugg mit den vier neuen aktiven Mitgliedern Lukas Plattner, Lukas Rastner, Simon Furggler und Klaus Wieser (v.l.)
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Rettungsstellenleiter Hansjörg Prugg mit den vier neuen aktiven Mitgliedern Lukas Plattner, Lukas Rastner, Simon Furggler und Klaus Wieser (v.l.) - Foto: © BRD Bozen
Rettungsstellenleiter Hansjörg Prugg begrüßte kürzlich die Mannschaft des Bergrettungsdienstes Bozen (BRD) am Sitz des Weißen Kreuz in Bozen zur Jahreshauptversammlung.

Er unterstrich die Notwendigkeit der Rettungsdienste auch in „Corona-Zeiten“ und bedankte sich für die Disziplin aller bei den in den letzten 3 Monaten durchgeführten Einsätzen. Im Rückblick auf das Jahr 2019 berichtete der Rettungsstellenleiter anfangs von den Anpassungen der Satzungen an die neuen gesetzlichen Vorschriften der Vereine dieser Art und die Auswirkungen auf die Vereinstätigkeit und Verwaltung.

51 Einsätze im Jahr 2019

Der Bergrettungsdienst im AVS Bozen zählte zu Jahresende 2019 44 Mitglieder, davon 2 Frauen. Nachdem Lukas Rastner, Simon Furggler, Klaus Wieser und Lukas Plattner im Herbst 2019 ihre Anwärterprüfung erfolgreich abgelegt haben, weist die Mannschaft 32 aktive Bergretter, 10 Anwärter und 2 Mitglieder außer Dienst auf.

Mit Rupert Tutzer, Simon Clementi, Valentin Harich und Markus Schuster konnten 4 neue Anwärter beim BRD Bozen begrüßt werden. Der Zeitaufwand der Mannschaft war 2019 wiederum sehr umfangreich. Die Männer und Frauen des BRD Bozen waren bei 51 Einsätzen, 23 Übungen, 42 Ausbildungen/Kursen sowie 137 anderen Tätigkeiten wie Bereitschafts- und Pistendiensten, Präventionsveranstaltungen, Besprechungen usw. knapp 6700 Stunden im Einsatz. Rettungsstellenleiter Prugg bedankte sich bei allen für den gezeigten Einsatz und die gute Zusammenarbeit.

Hansjörg Prugg als Rettungsstellenleiter bestätigt

Zudem berichtete Bezirksleiter der Suchhundeführer Fritz Obexer von ihren Tätigkeiten. Die 6 aktiven Hundeführer aus 3 Rettungsstellen verbringen sehr viel Zeit mit ihren Hunden, um gut geschult und vorbereitet immer einsatzbereit zu sein.

Bei den anfallenden Neuwahlen wurde der bisherige Rettungsstellenleiter Hansjörg Prugg in seinem Amt für weitere 3 Jahre bestätigt. Der neue Ausschuss setzt sich aus Friedl Brancalion, Robert Frenademez, Jakob Geier, Werner Lantschner, Mauro Luterotti und Jörg Niedermayr zusammen.

Die Rechnungsprüfer Kathrin Zischg und Peter Cappello wurden wiedergewählt. Der Rettungsstellenleiter bedankte sich im Anschluss an die Wahl bei den scheidenden Ausschussmitgliedern Bernhard Mock, Ulrich Perathoner und Lars Pizzini für ihre Mitarbeit und Unterstützung in den vergangenen Jahren. Mit den Wünschen für ein unfallfreies Einsatz- und Bergjahr 2020 endet die Jahreshauptversammlung.

stol

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