Er hofft, dass es nicht zu gröberen Verkehrsbehinderungen kommen werde. „Wir hoffen, dass ein großes Chaos ausbleibt“, sagte der Bürgermeister der Gemeinde Gries am Brenner, Karl Mühlsteiger. Immerhin sei im Vorfeld und auch über die Landesgrenzen hinaus breit über die Sperren informiert worden. <BR /><BR /><i><b>Bevor Sie weiterlesen, stimmen Sie ab:</b></i><BR /><BR /> <div class="embed-box"><div data-pinpoll-id="599992" data-version="v2"></div></div> <h3> „Ich traue mich keine Zahl zu nennen“</h3>Die Vorbereitungen für die Versammlung selbst seien jedenfalls in Koordination mit weiteren Bürgermeistern noch „voll im Gang“. Die Demonstration beginne um 13 Uhr und sei bis 16.30 Uhr anberaumt.<BR /><BR /> Protestiert werde direkt auf der A13 bzw. der Autobahnauffahrt bzw. -abfahrt in Matrei am Brenner (Bezirk Innsbruck-Land). Dort bauen die Verantwortlichen auch eine kleine Bühne auf, wo unter anderem das bereits medial präsentierte Transit-Forderungspapier vorgestellt und Fragen von Teilnehmenden beantwortet werden. <h3> „Alle wichtigen Verbindungen höchstwahrscheinlich überlastet“</h3>Letztlich werde das Forderungspapier „feierlich“ an die „ranghöchsten anwesenden Politiker aus Land und Bund“ übergeben, hieß es. Ans Rednerpult gelassen würden Parteipolitiker – es hatten sich im Vorfeld nämlich Vertreter aller Landtagsparteien angekündigt – allerdings nicht, betonte Mühlsteiger. Der Landeshauptmann des Bundeslandes Tirol, Anton Mattle (ÖVP), hatte angekündigt, als „Privatperson“ an der Kundgebung teilzunehmen.<BR /><BR />Bezüglich der Teilnehmeranzahl wollte der Bürgermeister von Gries am Brenner keine Prognose abgeben: „Ich traue mich keine Zahl zu nennen“. Allerdings habe er sehr viele positive Zuschriften erhalten, nicht nur aus Tirol. Auch sei für die Organisatoren selbst nicht abzusehen, wie sich die Verkehrssituation am Tag der Demonstration gestalte - auch was die An- und Abreise per Pkw über die Brennerbundesstraße (B182) zur Demonstration betreffe. <BR /><BR />Es stünden jedenfalls Parkplätze zur Verfügung, die Polizei würde den Verkehrsfluss organisieren. Sicher möglich sei die Anreise mit dem Zug. Vom Bahnhof Matrei am Brenner seien es nur wenige hundert Meter fußläufig zum Demonstrationsort, empfahl Mühlsteiger. Von der Polizei hieß es unterdessen, dass Einschätzungen bezüglich der Verkehrslage am 30. Mai nicht seriös wären.<BR /><BR />Alle wichtigen Verbindungen in Tirol - die Inntalautobahn (A12), Fernpassstrecke (B179), Seefelder Straße (B177), Reschen Straße (B180), Achensee Straße (B181) oder auch Felbertauern Straße (B108) - würden höchstwahrscheinlich überlastet sein. <BR /><BR />Indes werde zwischen 10.30 Uhr bis 20 Uhr die Brennerautobahn (A22) auch in Südtirol in Richtung Norden für alle Fahrzeuge gesperrt sein, wurde erinnert. Bei starker Staubildung werde die Schließung der Autobahn auf Brixen, Klausen oder Bozen verlegt. Ein Fahrverbot für Lkw über 7,5 Tonnen trete bereits um 7 Uhr in Kraft.<BR /><BR />Die zu erwartenden Verkehrsbehinderungen seien darüber hinaus nicht auf den Tag der Sperren und der Demonstration beschränkt. Auch am Vortag und dem Tag nach der Blockade sei mit deutlich höherem Verkehrsaufkommen zu rechnen, hieß es. Deshalb gelte es Fahrten zu verschieben und zeitlich auszuweichen, resümierte der ÖAMTC.