Die 24 Betroffenen waren im Jahr 2023 am Bozner Landesgericht verurteilt worden, am Oberlandesgericht in Bozen wurden die Haftstrafen für 23 von ihnen gesenkt, eine Person wurde freigesprochen. Die Verurteilten legten Kassationsbeschwerde ein, der Fall wurde ans Oberlandesgericht in Trient rückverwiesen. <BR /><BR />Das Gericht (Vorsitz Richter Ettore Di Fazio) hat nun fünf Personen freigesprochen. Für die restlichen Angeklagten wurden die Strafen reduziert – übrig blieben insgesamt 29 Jahre Haft mit Strafen von einem Jahr bis zu zwei Jahren und zehn Monaten. <BR /><BR />Unter den Betroffenen ist auch Massimo Passamani, langjähriger mutmaßlicher Kopf der Anarchisten-Szene in Rovereto. Er war in Bozen zu sechs Jahren Haft verurteilt worden, in zweiter Instanz zu vier Jahren und zehn Monaten, nun liegt das Strafmaß bei zwei Jahren und zehn Monaten. Es ist nicht auszuschließen, dass einige der Verurteilten erneut Kassationsbeschwerde einlegen könnten.