<BR />Besagte Szenen spielten sich vor knapp zwei Wochen ab, wie die Quästur am heutigen Montag mitteilt: Am Brennerpass haben die Polizisten einen Lkw mit Kühlaufbau angehalten – und einige Unregelmäßigkeiten festgestellt. <BR /><BR />Wie die Ordnungshüter berichten, seien im Kühllastwagen keine verderblichen Waren, sondern Haushaltsgeräte transportiert worden. Zudem sollen die Daten des Fahrtenschreibers nicht mit den Angaben des Fahrers übereingestimmt haben. Was den Verdacht zusätzlich verstärkte: Laut Frachtpapier sei der Lkw in den Niederlanden – einer Drehscheibe für den Kokainhandel – gestartet.<BR /><BR />Die Polizisten holten die Ermittler der Anti-Drogen-Einheit mit ins Boot, die den – laut Aussagen der Behörden – auffällig nervösen Lkw-Fahrer umgehend einer Kontrolle unterzogen. So soll sich herausgestellt haben, dass der Fahrer nichts mit dem Transportunternehmen zu tun hatte, das auf seinem Lkw gekennzeichnet war.<h3> Kokain in „Doppelboden“ versteckt</h3>Wie die Polizisten berichten, seien sie bei der Untersuchung des Lkw auf seltsame Schweißnähte unterhalb des Anhängers gestoßen – ein Zeichen dafür, dass etwas umgebaut wurde. Nachdem die Beamten einige der Abdeckungen unter dem Anhänger entfernt hatten, sollen sie ein verstecktes Fach mit einem Paket Kokain gefunden haben.<BR /><BR />Das Gesamtgewicht des Rauschgifts belief sich auf 1,2 Kilogramm, laut Analysen verzeichnete es einen äußerst hohen Wirkstoffgehalt, wie die Ordnungshüter berichten. Der Wert des Kokains liegt zwischen 80.000 und 100.000 Euro. Das Rauschgift und der Lkw wurden beschlagnahmt, der Mann verhaftet.