Mittwoch, 16. November 2016

Brennerautobahn: Alarmstufe 7 in den Morgenstunden

Am frühen Mittwochmorgen mussten mehrere Freiwillige Feuerwehren aus dem Eisacktal sowie die Berufsfeuerwehr Bozen zu einem Einsatz der Stufe 7, einem Gefahrguteinsatz, ausrücken. Ein Lkw hatte eine zunächst unbekannte Flüssigkeit auf der Autobahn verloren.

Die Wehrmänner überprüften die ausgetretene Flüssigkeit. - Foto: Facebookaccount FFW Milland/Screenshot
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Die Wehrmänner überprüften die ausgetretene Flüssigkeit. - Foto: Facebookaccount FFW Milland/Screenshot

Gegen 4.30 Uhr wurden am Mittwoch die Freiwilligen Feuerwehren von Klausen, Brixen, Vahrn, Milland sowie die Berufsfeuerwehr Bozen zu einem Gefahrguteinsatz gerufen. 

Das Ladegut eines auf der Nordspur der Brennerautobahn fahrenden Lkw mit deutschem Kennzeichen war, wohl nach einem scharfen Bremsmanöver, verrutscht. Die weißrussischen Fahrer informierten den Abschleppdienst über diesen Umstand, der Abschleppdienst machte sich sofort auf den Weg zu Kilometer 50.

Großeinsatz für Feuerwehren

Den Mitarbeitern des Abschleppdienstes fiel vor Ort und Stelle, Höhe Schrambach, auf, dass der Lkw Flüssigkeit verlor. Da man zunächst nicht feststellen konnte um was für eine Flüssigkeit es sich handelte, verständigte man umgehend die Feuerwehr. Aufgrund der Alarmstufe 7 rückten gleich mehrere Freiwillige Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Bozen aus.

Foto: Facebookaccount FFW Milland/Screenshot

Ungefährliches Lösungsmittel

Die Wehrmänner konnten aber rasch Entwarnung geben. Bei der Flüssigkeit, die aus einem beschädigten 25 Liter-Tank der Ladung austrat, handelte es sich um ein ungefährliches Lösungsmittel, dass für Lacke verwendet wird.

Die undichte Stelle wurde abgedichtet. - Foto: FFW Klausen

Dennoch musste die Nordspur der Autobahn für etwa 2 Stunden gesperrt werden. 

Nachdem die Ladung wieder ordnungsgemäß verstaut, das lecke Fass abgeladen und abgedichtet worden war, konnte der Lkw seine Fahrt Richtung Norden wieder aufnehmen. Nach Ende der Aufräumarbeiten konnten beide Fahrspuren wieder geöffnet werden.

Im Einsatz standen auch die Polizei und das Weiße Kreuz Klausen.

stol

stol