Am Nachmittag kontrollierte eine Streife der Verkehrspolizei Brixen einen Lkw, der für den Transport neuer, noch zuzulassender Autos eingesetzt wurde. Das Fahrzeug stand auf einer Nothaltebucht bei Kilometer 50 zwischen den Autobahnausfahrten Klausen/Gröden und Brixen.<BR /><BR />Die Beamten forderten den Fahrer auf, die Nothaltebucht zu räumen. Anschließend wurde der Lkw zur nahegelegenen Raststätte „Plose“ begleitet, um die Kontrolle fortzusetzen.<BR /><BR />Während die Polizisten das Fahrverhalten des Lenkers auf der kurzen Strecke beobachteten, entschieden sie sich, ihn einem Alkoholtest zu unterziehen. Die Messungen ergaben einen Alkoholwert von mehr als 2,2 Gramm pro Liter.<h3> 43-Jähriger wurde angezeigt</h3>Damit lag der Wert mehr als viermal über dem für einen normalen Autofahrer erlaubten Grenzwert von 0,5 Gramm pro Liter. Für Berufskraftfahrer wie in diesem Fall gilt jedoch eine strengere Regelung: Für sie ist keinerlei Alkohol am Steuer erlaubt, der Messwert muss 0,0 Gramm pro Liter betragen.<BR /><BR />Der 43-jährige Mann aus Osteuropa wurde angezeigt. Nach den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung sieht die Strafe eine Haftstrafe von acht bis 16 Monaten sowie eine Geldstrafe von 2.000 bis 8.000 Euro vor. Der Führerschein, der von den Beamten sofort eingezogen wurde, kann für einen Zeitraum von vier bis acht Jahren entzogen werden.