Erst will man die olympischen Spiele vorbeigehen lassen, dann soll es ein Treffen mit den Landeshauptleuten und Minister Matteo Salvini geben. – Dessen Möglichkeiten sind zwei: Entweder das Ministerium stoppt die Ausschreibung und ermöglicht es damit, zur Direktvergabe an eine Inhouse-Gesellschaft der öffentlichen Körperschaften längs der Brennerachse zurückzukehren. <BR /><BR />Man läuft damit jedoch Gefahr, dass die vier Mitbewerber um die A22 dies anfechten. – Möglichkeit zwei wäre, das Vorzugsrecht aus dem Wettbewerb zu streichen. Ein harter Schlag für die A22, fiele doch ihr Recht weg, mit jedem Angebot gleichziehen, das Konkurrenten hinterlegen und sich mit fast mathematischer Sicherheit den Zuschlag zu holen. – Sicher ist: Die Investitionen ins Territorium bleiben auf jeden Fall in der Ausschreibung. <BR /><BR />Egal wer gewinnt, muss sie umsetzen. Freilich wäre es fast ein Super-GAU, wenn die Konzession an Auswärtige ginge. Die haben dann nämlich kaum großes Interesse daran, teure Investitionen ins Territorium schnell umzusetzen.