Freitag, 13. März 2020

Brennerautobahngesellschaft spendet 900.000 Euro

In einer außerordentlichen Sitzung am Freitag hat der Vollzugsausschuss der Brennerautobahngesellschaft die finanziellen Mittel für den Ankauf von medizinischen Geräten und Materialien in den öffentlichen Krankenhäusern entlang der Autobahnstrecke genehmigt.

Der Sitz der Brennerautobahngesellschaft in Trient.
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Der Sitz der Brennerautobahngesellschaft in Trient. - Foto: © eg - Erika Gamper
Die A22 stellt somit den Sanitätsbetrieben von Bozen, Trient, Verona, Mantua, Reggio Emilia und Modena ab sofort je 150.000 Euro zur Verfügung. Die insgesamt 900.000 Euro sind für die Bewältigung der gesundheitlichen Notlage im Zusammenhang mit Covid-19 bestimmt.

Der Sanitätsbetrieb Bozen benötigt Beatmungsgeräte, bzw. eine sogenannte Herz-Lungen-Maschine. Der Sanitätsbetrieb Trient hat bereits den Bedarf an einem intensivmedizinischen Überwachungssystem geäußert. Der Sanitätsbetrieb Modena hingegen wird neben eine Reihe anderer Geräte ein Ultraschallgerät für die Betreuung gebärender Frauen ankaufen, die sich mit dem Virus angesteckt haben.

Für A22 ist eine rasche Umsetzung der Initiative sehr wichtig, damit die Covid-19-Patienten so rasch wie möglich diese Hilfe in Anspruch nehmen können.

Staatspräsidenten Sergio Mattarella hat am Donnerstag daran erinnert, dass sich Italien in einer schwierigen Lage befindet. Daher stehen wir alle in der Verantwortung, jenen Menschen zu helfen, die gegen das Virus kämpfen, und um die weitere Verbreitung einzudämmen, so die Brennerautobahngesellschaft.

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pm/stol