Am Dienstag, kurz nachdem die Brennerstaatsstraße nach massivem Steinschlag und einer darauffolgenden mehrwöchigen Sperre wieder für den Verkehr freigegeben worden war, wurde die wichtige Verbindung abermals gesperrt.Steine waren auf die Straße abgegangen. Bei einem Hubschrauberflug wurde die Abbruchstelle am Donnerstag von oben genauer unter die Lupe genommen.Säuberungsarbeiten an der Felswand sind bereits im Gange. Die Experten haben zudem eine Sprengung der großen abbruchgefährdeten Felsblöcke angeordnet.„Diese Sprengarbeiten werden voraussichtlich am 18. Februar erfolgen, nachdem die Ermächtigung des Regierungskommissariats vorliegt", erklärte Alessandro Bertinazzo vom Landesamt für Straßenbau Mitte-Süd.In einem weiteren Schritt soll zudem ein sechs Meter hoher und 80 Meter langer elastischer Steinschlagschutzzaun, der Steinblöcke mit einer Energie von bis zu 5000 Kilojoule aufnehmen kann, angebracht werden.Sämtliche Arbeiten werden laut derzeitigen Schätzungen innerhalb von drei Wochen abgewickelt. Dannach soll die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden. Zu einem späteren Zeitpunkt soll ein weiterer Schutzwall am Straßenrand gebaut werden.Der Verkehr wird über die Brennerautobahn im Abschnitt Bozen Nord-Klausen umgeleitet.stol