Ein 21-Jähriger hat in der Gemeinde Chiari bei Brescia seine Mutter mit mehreren Messerstichen getötet. Nach dem Mord ergriff er die Flucht - Später stellte er sich freiwillig den Carabinieri in Cremona. Bei dem Opfer handelt es sich um die 39-jährige Meleqe Lusha. Ihr Sohn Eduart Xhani lebte gemeinsam mit ihr in einer Wohnung. Die aus Albanien stammende Familie wohnte bereits seit längerer Zeit in Chiari.<BR /><BR />Die Ermittler untersuchten den Tatort und versuchten, den genauen Ablauf der Tat sowie das mögliche Motiv zu klären. Zu den Hintergründen äußerten sich die Behörden zunächst nicht. Xhani galt als besonders zurückhaltend. Er hatte eine touristische Fachoberschule in Chiari besucht und dort seinen Abschluss gemacht. Wegen familiärer Schwierigkeiten hatte er zeitweise etwa einen Monat lang im Unterricht gefehlt. <BR /><BR />Unterstützung erhielt er von Lehrkräften und den Brüdern seiner Mutter, da er ohne seinen Vater aufgewachsen war. 2023 und 2024 hatte er jeweils ein Praktikum in einer Immobilienagentur absolviert. In seiner Freizeit verbrachte der 21-Jährige viel Zeit im Fitnessstudio. Nach Angaben des Vorsitzenden des albanischen Vereins in Chiari arbeitete er mit seinen Onkeln zusammen. <BR /><BR />Die Familie habe finanzielle Schwierigkeiten gehabt, sei aber von einem Onkel unterstützt worden, der ein Bauunternehmen betreibe, berichteten Angehörige Xhanis. Die albanische Gemeinschaft in Chiari sei gut integriert und halte zusammen.