Drei Linksextremisten wurden zu Haftstrafen von bis zu acht Jahren verurteilt, weitere drei Personen wurden freigesprochen. Ein siebter Angeklagter war im vergangenen März einem Herzinfarkt erlegen, während er sich hinter Gittern befand.Die Gruppe war unter anderem beschuldigt worden, im September 2006 einen Anschlag auf die Kaserne „Vannucci“ in Livorno geplant zu haben. Außerdem sollen sie auch Pläne für ein Attentat während des G8-Gipfels auf der Insel Maddalena vor Sardinien im Jahr 2009 geschmiedet haben, der dann aber in der Abruzzen-Hauptstadt L ?Aquila stattfand. Staatsanwalt Antonio Marini hatte in seinem Plädoyer die Verurteilung aller Angeklagten gefordert.Das Kassationsgericht in Rom, die dritte und letzte Instanz im italienischen Strafsystem, hatte im September bei einem weiteren Prozess gegen Linksextremisten, welche die „Rote Brigaden“ neu gründen wollten, die im Mai gefällten Urteile eines Mailänder Berufungsgerichts bestätigt. Elf Personen wurden damals zu Strafen bis zu elf Jahren Haft verurteilt. Eine Person wurde freigesprochen.apa