Montag, 17. Januar 2022

Britin nach Vulkanausbruch vor Tonga ums Leben gekommen

Nach der gigantischen Eruption eines Untersee-Vulkans in der Südsee ist eine Britin nach Angaben ihrer Familie ums Leben gekommen. Das britische Außenministerium in London teilte am Montag zunächst mit, die 50-Jährige werde vermisst. Die Familie ließ unterdessen wissen, die Frau sei gestorben.

Die Eruption des Vulkans löste Flutwellen aus und versetzte viele Pazifik-Staaten in Alarmbereitschaft. - Foto: © APA/afp / HANDOUT

Ihr Mann habe die Leiche gefunden, sagte der Bruder der Vermissten dem Sender Sky News. Die Frau sei von einer Flutwelle erfasst worden, als sie ihre Hunde retten wollte. Demnach lebte das Paar bereits seit mehreren Jahren in dem Inselstaat.

Der Ausbruch am Samstagwar Tausende Kilometer weit zu hören. Eine gewaltige Aschewolke war wie ein Atompilz kilometerweit in die Höhe gestiegen. Die Eruption löste Flutwellen aus und versetzte viele Pazifik-Staaten in Alarmbereitschaft. Das Ausmaß der Schäden in dem Südseearchipel und die Zahl möglicher Opfer sind weiter unklar.

dpa

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