Mittwoch, 12. Oktober 2016

Britische Clowns besorgt über „Killer Clown“-Hype

Britische Clowns haben sich besorgt über die Ausbreitung des „Killer Clown“-Phänomens geäußert, bei dem als Clown verkleidete Spaßmacher Leute erschrecken.

Der Trend der Killerclowns hat sich von den USA nach Großbritannien ausgebreitet.
Der Trend der Killerclowns hat sich von den USA nach Großbritannien ausgebreitet. - Foto: © shutterstock

„Der Witz ist nun ein bisschen zu weit gegangen“, sagte Andy der Clown am Dienstag. „Meine Clownerien kommen von Herzen. Ich will Leute glücklich machen und durch Unterhaltung zum Lachen bringen, nicht ihnen Angst einjagen.“

Der Clown, der eigentlich Andrew Davis heißt und seit zehn Jahren als Unterhalter sein Geld verdient, fürchtet wie andere Clowns um das Image seines Berufs.

Trend aus den USA

Die Londoner Polizei warnte am Dienstag, das „Killer Clown“-Phänomen könnte zum anstehenden Halloween-Fest einen neuen Höhepunkt erreichen. Es seien Ermittlungen zu mehreren Vorfällen eingeleitet worden, von denen sich drei an der Grenze zur Kriminalität bewegten.

Das Phänomen kommt aus den USA. In mehreren Fällen erschreckten mit Messern bewaffnete Clowns andere Menschen. Die Boulevardzeitung „The Sun“ widmete am Dienstag ihre Titelseite dem „Clown-Terror“. Ein 18-Jähriger wurde in Wales laut der Polizei wegen einer Clown-Attacke mit einer Geldstrafe belegt. Die Polizei äußerte die Hoffnung, dass dies weitere Nachahmer abschreckt.

apa/afp

stol