Samstag, 16. Juli 2016

Britische Jugendbuchautorin ermordert

Die seit drei Monaten verschwundene britische Kinder- und Jugendbuchautorin Helen Bailey (51) ist tot.

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Ihr 55-jähriger Freund wurde festgenommen, er steht unter Mordverdacht. Die Leiche der Schriftstellerin wurde am gemeinsamen Wohnort des Paares in Royston entdeckt, wie britische Medien am Samstag berichteten.

Eine Obduktion soll an diesem Montag erfolgen.

Bailey war zuletzt bei einem Spaziergang mit ihrem kleinen Hund „Boris“ gesehen worden. Nach Angaben der Polizei wird der 55-jährige Freund nicht nur wegen Mordes, sondern auch wegen Irreführung bei den Ermittlungen angeklagt.

Er hatte eine Botschaft veröffentlicht, in der es hieß: „Helen, wo immer du sein magst, ich hoffe, du hörst diese Botschaft und verfolgst sie aufmerksam. Wir vermissen dich und Boris so sehr.“

Bailey ist in Großbritannien vor allem für ihre Teenagerbücher („Electra Brown“) bekannt und betrieb einen Blog („Planet Grief“), in dem sie den Tod ihres Ehemanns verarbeitete. Er ertrank im Jahr 2011 während eines Karibik-Urlaubs. Ihren neuen Lebenspartner, einen Witwer, lernte sie in einer Trauergruppe kennen.

apa/dpa

stol