Mit einer Einlage der Schulband der Berufsschule Tschuggmall begann die Veranstaltung.„Momentan spricht die Welt nur mehr von Krisen und Jugendarbeitslosigkeit“, sagte eingangs Moderator Michael Frener. Die drei Vorträge sollten dazu Lösungen aufzeigen und den Jugendlichen Anregungen für ihre Zukunft geben. "Krisen rufen nach Lösungen"Christian Lechner, Professor an der Uni Bozen, sagte: „Eine Krise ist ein großes Paket von Problemen, die nach Lösungen rufen“. Die Wissenschaften seien daher nicht mehr in Elfenbeintürmen, sondern arbeiteten an der Lösung dieser Probleme. Innovative Projekte brauchen ZeitDie nächste Referentin, die Brixnerin Arianna Giudiceandrea von der Firma Microtec GmbH zeigte anhand zweier Produkte des Unternehmens, dass scheinbar unlösbare Hindernisse mit internationaler Vernetzung und Innovation überwunden werden könnten. Wichtig sei dabei, sich vor komplexen Problemen nicht abschrecken zu lassen. "Unterschätzt nie euch selbst" Seinen persönlichen Werdegang erzählte der 27-jährige Viktor Lazzeri von Barbieri Electronic Ohg: „Begreift harte Zeiten als Erfahrung und unterschätzt nie euch selbst“. Es sei wichtig, seine Stärken und Schwächen zu kennen und zu akzeptieren. "Wir brauchen nicht mehr Hände, sondern kluge Köpfe" „Die Welt wird immer kreativer und angesichts der Überalterung der Bevölkerung braucht man immer mehr junge, gut ausgebildete Leute“, betonte Richard Piock von der Durst Phototechnik AG. Chancen seien Glücksfälle, die man sich mit Geduld und Begeisterung erarbeiten müsse. Danach erhielten die Jugendlichen das Wort: „Sind Unternehmensgründungen noch rentabel? Welche Ausbildung soll man wählen? Tun Politik und Schule ausreichend? “ waren nur einige Fragen. Ein ausführlicher Bericht zur Veranstaltung erscheint in den "Dolomiten" vom 16. April 2014.