Dienstag, 28. Juni 2016

Brixen könnte Alpenstadt des Jahres werden

Am 8. April hatten Gemeinderätin Elda Letrari und Werner Zanotti von der Brixen Tourismus Genossenschaft in slowenischen Tolmin die Kandidatur Brixens als Alpenstadt des Jahres präsentiert - die Domstadt hat nun Post erhalten.

Werner Zanotti, Elda Letrari (von links) und der ehemalige Gemeinderat Andreas Pichler (rechts) mit Vertretern von Tolmin und des Vereins Alpenstadt.
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Werner Zanotti, Elda Letrari (von links) und der ehemalige Gemeinderat Andreas Pichler (rechts) mit Vertretern von Tolmin und des Vereins Alpenstadt.

Die Bewerbung wurde vom Verein Alpenstadt angenommen - nun könnte die Bischofsstadt 2018 oder 2019 die Auszeichnung nach Hause bringen. Die endgültige Entscheidung für die Titelvergabe fällt im Oktober im bayerischen Grassau bei der Generalversammlung des Vereins.  Die Auszeichnung, so Bürgermeister Peter Brunner, würdige jene Gemeinden im Alpenraum, welche die Ziele der Alpenkonvention konkret umgesetzt haben und einen besonderen Wert auf Nachhaltigkeit und eine grenzüberschreitende Formen der Zusammenarbeit legen.

Die Ziele des Vereins Alpenstadt

Der Verein Alpenstadt ist unter anderem auch Beobachter beim Ständigen Ausschuss der Alpenkonvention und verfolgt insbesondere fünf Ziele: die Stärkung des Alpenbewusstseins, die Beteiligung der Bevölkerung an den Initiativen der Alpenstadt, den Bau von Brücken zwischen
Ländern und Regionen, die Gestaltung eines nachhaltigen Alpenraums und den Ausbau der Zusammenarbeit zwischen Städten im Alpenraum.

Die Entscheidung fällt im September

Im September wird die Jury des Vereins die in der Bewerbung erläuterten Vorhaben und Initiativen der Stadt Brixen begutachten und eine Entscheidung fällen. Sollte Brixen als Alpenstadt gekürt werden, so werden im Jahr der Ernennung in Zusammenarbeit mit dem Verein Alpenstadt mehrere internationale Veranstaltungen sowie Projekte zum Thema Nachhaltigkeit umgesetzt.

Mit diesen Initiativen soll ein breites, internationales Publikum auf Brixen aufmerksam werden, und es sollen neue Synergien in Sachen Alpenraum und nachhaltige Entwicklung entstehen.

stol

stol