<h3> Maßnahme nach wiederholten Vorfällen</h3>Der Quästor von Bozen, Giuseppe Ferrari, hat die vorübergehende Schließung eines Nachtclubs in Brixen angeordnet. Grundlage ist Artikel 100 des Gesetzes über die öffentliche Sicherheit, der in solchen Fällen einschneidende Maßnahmen erlaubt. Die Suspendierung der Lizenz gilt für 15 Tage.<BR /><BR />Die Entscheidung erfolgte auf Vorschlag des Sicherheitskommissariats sowie der Carabinieri von Brixen. Zuvor hatte die Verwaltungspolizei den Betrieb eingehend überprüft.<h3> Gewalt und Polizeieinsätze</h3>Die Ermittlungen ergaben, dass der Nachtclub über längere Zeit hinweg Schauplatz zahlreicher Vorfälle war, die die öffentliche Sicherheit gefährdeten. Dokumentiert wurden wiederholte Übergriffe, Schlägereien und Körperverletzungen.<BR /><BR />Mehrfach war ein Eingreifen der Polizei notwendig, um die öffentliche Ordnung wiederherzustellen. In einigen Fällen eskalierten die Situationen erheblich: Erst vor wenigen Tagen kam es zu einem schweren Vorfall mit gruppenartigen Angriffen durch vorbestrafte Personen, bei dem auch gefährliche Gegenstände eingesetzt wurden. Mehrere Gäste wurden dabei verletzt und mussten im Krankenhaus behandelt werden.<h3> Problematisches Umfeld im Lokal</h3>Kontrollen zeigten zudem einen erhöhten Alkoholmissbrauch sowie die Anwesenheit von Personen, deren aggressives oder störendes Verhalten zu einem angespannten und konfliktreichen Umfeld beitrug. Laut Behörden führte dies zu konkreten Gefahren für die öffentliche Sicherheit.<BR /><BR />Bereits im Jahr 2023 war gegen denselben Betrieb eine ähnliche Maßnahme verhängt worden.<h3> Ziel: Weitere Vorfälle verhindern</h3>Angesichts der festgestellten Zustände sah sich der Quästor gezwungen, erneut einzugreifen. Mit der 15-tägigen Lizenzsperre soll verhindert werden, dass es zu weiteren kritischen Vorfällen kommt und die Sicherheit in der Umgebung nachhaltig verbessert wird.