„Was einer Eisacktalerin in den vergangenen Tagen widerfahren ist, ist unglaublich“, schreibt die Staatspolizei in einer Presseaussendung. <BR /><BR />Die Frau hatte wegen administrativer Erledigungen die Quästur von Brixen aufgesucht. Nach ihrem Besuch stellte sie entsetzt fest, dass ihr Smartphone verschwunden war. Sofort kehrte sie ins Polizeikommissariat zurück, um den Vorfall zu melden und zu klären, ob ihr Handy dort gefunden worden war.<h3> 36-jähriger Marokkaner stiehlt Handy im Polizeibüro</h3>Die Beamten kontrollierten umgehend die Aufzeichnungen der Überwachungskameras des Kommissariats. Die Bilder zeigten deutlich, wie die Frau während ihrer Erledigungen ihr Handy kurzzeitig auf einer Ablage ablegte. Wenige Sekunden später sah man einen Mann, der unmittelbar hinter ihr stand, das Smartphone an sich nahm, als sie gerade mit den formal notwendigen Unterschriften beschäftigt war.<BR /><BR />Der mutmaßliche Täter, ein 36-jähriger Marokkaner, der in Bruneck lebt und über einen gültigen Aufenthaltstitel verfügt, hatte offenbar nicht mit einer schnellen Aufklärung des Diebstahls gerechnet. Nur wenige Minuten nach dem Vorfall wurde er von den Polizisten zu Hause aufgesucht und mit dem Diebstahl konfrontiert. <h3> Handy sichergestellt</h3>Das gestohlene Smartphone konnte sichergestellt und der Frau zurückgegeben werden. Der Mann wurde wegen schweren Diebstahls angezeigt und die Polizei leitete weitere Ermittlungen ein. Zudem zog der Quästor Paolo Sartori als Konsequenz die sofortige Rücknahme des Aufenthaltstitels des Täters in Betracht, da dieser nicht nur das Gesetz gebrochen hatte, sondern auch das Vertrauen in die Institution missbrauchte. Der Mann soll nun aus dem Land ausgewiesen werden.