Der Thea-Award gilt als Oskar in der Welt der Freizeit-, Themen- und Vergnügungsparks sowie Museen. Ein Brixner ist nun unter den Preisträgern und zwar in der Kategorie „Thea Award for Outstanding Achievement – Museum Attraction“. <BR /><BR />Der 27-jährige Brixner und derzeitige Wahl-Berliner Dominik Wieland hat mit dem Chris-Lange-Studio hart am Konzept und der Umsetzung des Deutschlandmuseums in Berlin gearbeitet und gefeilt.Nun erhielt das Team in Los Angeles (USA), den Thea-Award. Der Preis gilt als Oscar neuer Museen und Attraktionen. <BR /><BR />Im Juni 2023 war am Leipziger Platz in Berlin nach zweijährige Bauzeit das Deutschlandmuseum eröffnet worden. In der neuen Attraktion der deutschen Hauptstadt können Besucher durch Kulissen laufen und dort die Geschichte Deutschland mithilfe von Tönen, Geräuschen, Gerüchen und mehr erleben. Das Konzept stammt vom Chris-Lange-Studios in Berlin, in dessen Team auch der Brixner Dominik Wieland als Art-Direktor und Concept-Designer arbeitet. Er hat am Wochenende mit seinen Kollegen den renommierten Preis für das Museum entgegen genommen. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1008707_image" /></div> <BR /><BR />Freunde und Angehörige erinnern sich, dass Dominik Wieland bereits im Kindergarten kaum vom Zeichenblock wegzukriegen gewesen war. Zudem begeisterte er sich von Klein auf für die Welt von Vergnügungsparks und Museen. Sein Talent fiel früh bei Kunstkursen oder Besuchen der Stadtgalerie auf. <BR /><BR />Nach der Matura an der Fachoberschule für Grafik und Kommunikation in Brixen studierte der Brixner Multimedia-Art an der Fachhochschule in Salzburg. Eine Kreativfirma aus Polen wurde durch seinen Abschlussfilm, den er auch in den USA gedreht hatte, auf ihn aufmerksam und bot ihm ein „Ausbildungs-Stage“ in Łódz in der Nähe von Warschau an. <h3> Nach Studium sofort nach Polen gezogen</h3>Dominik Wieland packte nach dem Studium direkt die Koffer und fuhr nach Polen. Dort tauchte er in das Land und die Sprache ein und begann mit dem Unternehmen voller Begeisterung Freizeitparks und deren Attraktionen auf der ganzen Welt zu entwerfen.<BR /><BR /> Doch – vor allem auch wegen der Einsamkeit durch die Corona-Pandemie – zog es den Südtiroler weiter zu einem anderen führenden Unternehmen in der Freizeitindustrie, der Jora-Vision in Leiden bei Amsterdam (Niederlande). <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1008710_image" /></div> <BR /><BR />Seit 2022 arbeitet der Brixner in Berlin beim Chris-Lange-Studio, wo er am Entwurf der Ausstellung zur Erfolgsserie „Babylon Berlin“ im Wachsfiguren-Kabinett von Madame Tussauds mitwirkte. Als Art-Direktor und Concept-Designer plant er mit dem Studio Vergnügungsparks und Museen.<BR /><BR />Die vollfunktionsfähigen Bar mit speziellen Babylon Signature Cocktails, bei der Wieland mitgewirkt hatte, wurde im vergangene September eröffnet.<BR /><BR />Zudem entwarf der Südtiroler Art-Direktor und Concept-Designer mit einem Team von 32 Personen das Konzept für das Deutschlandmuseum und feilte an der Umsetzung. Er kontrolliert jedes Detail auf der Baustelle. Dominik Wieland ist Perfektionist.<BR /><BR />Gallery #DText/86-63946169 not found<BR /><BR />Der Fleiß hat sich gelohnt: Am Wochenende nahm der 27-Jährige mit Chefdesigner Chris Lange und dem Team sowie mit Museumsdirektor Robert Rückel den „Thea Award for Outstanding Achievement – Museum Attraction“ in Los Angeles entgegen. Die Non-Profit-Organisation Themed Entertainment Association (Thea) vergibt den Preis für besondere Leistungen in der Entwicklung, Konzeption und Ausführung von Freizeit-, Themen- und Vergnügungsparks, Museen etc. <BR /><BR /> Das Deutschlandmuseum erhielt den Preis in der Kategorie „Europe's Leading New Touris Attraction 2024“ für das einzigartige Besuchererlebnis, das laut Jury Elemente moderner Museumspädagogik und Themenparks verbindet. Die Freude war groß – nicht nur in Berlin, sondern auch in Brixen: Die Familie von Dominik Wieland wartet schon gespannt auf die Rückkehr ihres Sohnes von Los Angeles nach Europa. Sie ist stolz auf ihren Dominik, der mit viel Mut und Entschlossenheit von der Kleinstadt Brixen in die Welt gezogen war und bereits mit 27 Jahren dafür einen renommierten Preis erhalten hat.<BR />