Montag, 05. Januar 2015

Brücke auf Sizilien nach einer Woche nicht mehr befahrbar

Eine gerade erst eröffnete Brücke in Italien ist bereits nach einer Woche nicht mehr befahrbar.

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Die Staatsstraße zwischen Palermo und Catania auf der Mittelmeerinsel Sizilien sei im dem betroffenen Bereich gesperrt worden, nachdem die Fahrbahn an einer Stelle um mehr als 50 Zentimeter abgesackt sei, teilten die Behörden am Montag mit.

Die Straße war erst am 23. Dezember offiziell eröffnet worden.

Laut dem Wirtschaftsministerium wurde der Abschnitt am 30. Dezember für den Verkehr gesperrt. Italienischen Medienberichten zufolge hatte die Brücke 13 Millionen Euro gekostet.

Das Absacken der Fahrbahn liege entweder an schlechter Bauausführung oder einem der in der Region häufigen Erdrutsche. Die Arbeiten zur Wiedereröffnung der Straße laufen bereits, auch Ermittlungen zur Ursache wurden eingeleitet.

Ministerpräsident Matteo Renzi hatte sich am Sonntag mit einem empörten Tweet in die Affäre eingeschaltet und die Benennung eines Verantwortlichen gefordert.

Anas, die für Italiens Straßen und Autobahnen zuständige Gesellschaft, müsse für alles zahlen, verlangte der Regierungschef auf dem Internetkurznachrichtendienst Twitter.

apa/afp

stol