Freitag, 23. November 2018

Brückeneinsturz in Genua: Gegen Weico GmbH wird nicht ermittelt

Die Staatsanwaltschaft ermittelt nicht bezüglich des Einsturzes der Morandi-Brücke in Genua gegen das Unternehmen Weico GmbH mit Sitz in Feldthurns. Die Weico GmbH ist – wie alle anderen auf der Baustelle operierenden Unternehmen – lediglich zur Zusammenarbeit mit den Behörden angehalten, betont das Unternehmen in einer Aussendung.

Hubert Weissteiner. - Foto: Weico GmbH
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Hubert Weissteiner. - Foto: Weico GmbH

Die Arbeiten auf der Morandi-Brücke seien sach- und fachgerecht durchgeführt und die Installation des Schienensystems mit selbstfahrenden Plattformen gemäß vorgesehenem und genehmigtem Projekt errichtet worden. Am Tag des Einsturzes, sei die Anlage noch nicht in Betrieb gewesen, so die Weico GmbH.

Wie STOL berichtete, befand sich Hubert Weissteiner, Geschäftsführer der Weico GmbH, im August arbeitsbedingt in der norditalienischen Stadt Genua, 4 Südtiroler Mitarbeiter und 3 Mitarbeiter aus Genua führten in der Nacht von Montag auf Dienstag unter dem „Ponte Morandi“ Arbeiten an den Schienen durch. Nur wenige Stunden später kam es dann zum Einsturz der Brücke. (STOL hat berichtet)

Als renommiertes Unternehmen mit über 60 Mitarbeitern im Bereich Stahlbau, Maschinen- und Sondermaschinenbau sowie Automatisierungstechnik weist die Weico GmbH darauf hin, dass sich der Betriebszweig Weico Bridge in der Fertigung von Spezialanlagen und Sondergeräte für die Wartung und Inspektionen von Brücken auf jahrelange Erfahrung und zahlreiche verwirklichte Projekte berufen kann und zu den nationalen Marktführern gehört.

stol

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