Freitag, 15. April 2016

Bruneck bekommet ein neues Mobilitätszentrum für 5,5 Mio. Euro

„Das derzeitige Bahnhofsgebäude ist wahrlich keine Visitenkarte unserer Stadt", so Brunecks Bürgermeister Roland Griessmair. Daher wurde am Freitag das neue Mobilitätszentrum Bruneck vorgestellt.

Bruneck bekommt ein neues Zentrum für vernetzte Mobilität: STA-Präsident Ausserdorfer, BM Griesmair, LH Kompatscher, LR Mussner und Ltg.-Abg. Christian Tschurtschenthaler bei der Vorstellung (FOTO: Angelika Schrott/www.provinz.bz.it/news)
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Bruneck bekommt ein neues Zentrum für vernetzte Mobilität: STA-Präsident Ausserdorfer, BM Griesmair, LH Kompatscher, LR Mussner und Ltg.-Abg. Christian Tschurtschenthaler bei der Vorstellung (FOTO: Angelika Schrott/www.provinz.bz.it/news)

Das Projekt besteht aus 3 wichtigen Bausteinen: 

1) Modernisierung bestehendes Bahnhofsgebäude

Der Bahnhof in Bruneck wird jährlich von 45.000 Fahrgästen genutzt und ist somit der wichtigste Bahnhof im Pustertal. Anfang 2017 wird mit den Arbeiten zur kompletten Sanierung des bestehenden, denkmalgeschützten Bahnhofsgebäudes begonnen. Es wird ein modernes Dienstleistungszentrum für die Mobilität. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 5,5 Mio. Euro.

2) Mobilitätszentrum

Westlich vom bestehenden Bahnhofsgebäude wird das Mobilitätszentrum errichtet. Dort sollen alle Bedürfnisse der Mobilität sei es öffentlich als auch was den Individualverkehr betrifft an einem Punkt erfüllt werden. Bus, Zug, Citybus, Taxi, Fahrradverleih, Parkmöglichkeiten, Park&Ride, Park&Kiss und dazugehörende Dienstleistungen sollen dort entstehen.
Das gesamte Areal hat eine Fläche von 22.000 m2. Die Kosten für die Errichtung des Mobilitätszentrums betragen 4,2 Mio. Euro. Baubeginn soll Anfang 2018 sein.

3) Neue Zufahrtsstraße

Die Zufahrt zum neuen Mobilitätszentrum, erfolgt über eine neue Verbindungsstraße. An der Pfalznerstraße wird ein neuer Kreisverkehr errichtet, an diesen bindet im Bereich des Zusammenflusses Ahr/Rienz eine neue Brücke an, welche auf den Stegener Marktplatz führt. Die bestehende Straße am Stegener Marktplatz wird zum Hang hin verlegt.  Die Zufahrt für die PKWs zum Mobilitätszentrum erfolgt über die bereits im Jahr 2008 errichtete Unterführung.'
Durch diese Art der Erschließung wird die Europastraße und die Marconistraße wesentlich vom Verkehr entlastet. Die Kombination dieser neuen Zufahrt ins Stadtzentrum verbunden mit derzeit bereits im Bau befindlichen Südausfahrt entlastet sämtliche Hauptverkehrsadern der Stadt.

Für Bürgermeister Roland Griessmair ist die Realisierung der Mobilitätsprojekte ein strategisches und überaus wichtiges Anliegen. Er freut sich dass es möglich war, in so kurzer Zeit ein derart komplexes Projekt auf die Beine zu stellen und dankt allen Akteuren, insbesondere dem Landeshauptmann Arno Kompatscher, die in vorbildlicher Art und Weise ein klares Konzept zeitgerecht geplant und umgesetzt haben.

stol/lpa

stol