Montag, 16. Januar 2017

Bruneck: Müllsünder werden zur Kasse gebeten

Dank der mobilen Videoüberwachung sind in Bruneck im vergangenen Jahr über 200 Fälle illegaler Müllentsorgung festgestellt worden.

Badge Local
Foto: © shutterstock

Die Müllsünder müssen laut Aussendung der Gemeinde je nach Art des Vergehens mit Verwaltungsstrafen von 52 bis 1000 Euro rechnen. „Ziel dieser gemeinsamen Aktion des Recyclinghofes und der Ortspolizei ist die ‚Erziehung‘ bestimmter Bürger zu einem verstärkten Umweltbewusstsein“, betonen der Leiter des Bau-Service Hannes Oberhammer und der Kommandant der Ortspolizei Stefan Haidacher in der Mitteilung.

Die Sammelstellen müssten regelmäßig von widerrechtlich abgestellten Abfällen wie Kartonagen und Kunststoffen gereinigt werden. Dies führe früher oder später unweigerlich zu einer Erhöhung der Müllgebühr, die wiederum alle Bürger treffe, auch jene, die ihren Müll ordnungsgemäß entsorgen.

Die Häufung der Fälle illegaler Müllentsorgung führte 2016 zum verstärkten Einsatz der Videoüberwachung. „Diese wird auch 2017 fortgesetzt und auf alle Fraktionen ausgedehnt. So werden jene zur Kasse gebeten, welche die Umweltsünden tatsächlich begangen haben“, betont Umweltstadtrat Felix Brugger.  

stol