Donnerstag, 09. Juli 2020

Bruneck: Sondertransport bleibt unter Eisenbahnunterführung stecken

Zu einem Einsatz wurde die Freiwillige Feuerwehr von Bruneck in der Nacht auf Donnerstag gerufen.

Die Wehrleute wurden gegen 0.30 Uhr alarmiert.
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Die Wehrleute wurden gegen 0.30 Uhr alarmiert. - Foto: © FFW Bruneck
Die Wehrleute wurden gegen 0.30 Uhr alarmiert. In der Eisenbahnunterführung der Westeinfahrt von Bruneck hatte sich ein Sondertransport, der eine Präzisionsmaschine im Wert von über einer halben Million Euro geladen hatte, festgefahren. Die Maschine war für ein Brunecker Industrieunternehmen bestimmt.

„Die Route war dem Fahrer so vorgegeben worden. Da kein Verkehrszeichen die Durchfahrt auf unter 4,5 Meter limitierte, hatten die Mitarbeiter des Begleitdienstes keine Einwände. Doch die lichte Höhe beträgt rund 4,33 Meter - ganze 3 Zentimeter zu wenig für den Sondertransport“, berichtet die Freiwillige Feuerwehr Bruneck.


Auch ein Bagger wurde eingesetzt. Um die geladene Maschine nicht weiter zu beschädigen, entschieden sich die Wehrleute dazu, einen die Straße nass zu machen, damit der völlig auf den Asphalt aufliegende Tieflader des Sondertransports besser rutscht und den Aufleger mit der Schubkraft von Zugmaschine und Bagger (insgesamt rund 250 Tonnen) aus der Unterführung zu ziehen. Nach einigen Versuchen gelang dies.

Im Einsatz standen auch die Carabinieri von Bruneck.

stol