Das kündigte der Brunecker Bürgermeister Christian Tschurtschenthaler am heutigen Freitag an."Die Raumsituation ist prekär. Der Unterricht ist auf drei Gebäude aufgeteilt", betonte Josef Feichter, Direktor der Musikschule, nach einem Treffen mit Tschurtschenthaler. Der nutzbare Raum im Ragenhaus sei zu knapp, das Probelokal der Bürgerkapelle Bruneck stehe ab Frühjahr 2011 wegen des Umbaus nicht mehr zur Verfügung und auch der Mietvertrag über die Räumlichkeiten in der Villa der Firma müsse von Jahr zu Jahr erneuert werden. "Es ist höchste Zeit, dass die Standortfrage geklärt wird", so Feichter.Auch für Tschurtschenthaler darf es "keine Verzögerungen mehr" geben. Er werde in den nächsten Wochen eine Arbeitsgruppe einsetzen, die drei mögliche Standorte bewerten soll, so der Brunecker Bürgermeister: Unterhalb der Gewerbeoberschule in der Schulzone, am jetzigen provisorischen Busbahnhof oder am heutigen Standort mit Sanierung und Erweiterung des Ragenhauses. "Im Haushaltsvoranschlag 2011 sind bereits Gelder für die Planung reserviert. Der Ideenwettbewerb wird nach der Bewertung der Arbeitsgruppe ausgeschrieben", so der Bürgermeister. Schließlich sei die Arbeit der Musikschule nicht nur für Bruneck, sondern auch für andere Pusterer Gemeinden von unschätzbarem Wert. "2.056 Schüler haben sich angemeldet, 1.610 Schüler konnten wir aufnehmen, wenige haben sich abgemeldet", so Feichter, "die Schülerzahlen sind in Südtirol und europaweit einzigartig."2011 feiert die Musikschule ihr 50jähriges Jubiläum.