Freitag, 04. Juni 2021

63-jähriger Brunecker stirbt bei Flugzeugabsturz

Der 63-jährige Helmuth Thaler aus Bruneck ist am Freitag bei einem Absturz mit seinem Ultraleichtflugzeug in der Provinz Venedig ums Leben gekommen.

Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät.
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Für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. - Foto: © Vigili del fuoco/ansa
Zum tragischen Unfall kam es kurz vor 17 Uhr in der Nähe des Flugplatzes von Caposile (San Donà di Piave), nur wenige Kilometer von Jesolo entfernt.

Thaler war mit seinem Ultraleichtflieger in Caposile gestartet. Das Unglück ereignete sich bereits kurz nach dem Start. Laut Augenzeugen soll sich das Fluggerät um die eigene Achse gedreht, anschließend an Höhe verloren und in die Tiefe gestürzt sein.

Das Flugzeug stürzte in einen Weinberg nahe des Flugplatzes. Die Maschine fing Feuer, für den Piloten kam jede Hilfe zu spät. Warum es zu dem Unglück kam, ist Gegenstand der Ermittlungen der Carabinieri.

Trauer im Pustertal

Die Nachricht vom Tod des 63-Jährigen verbreitete sich am Freitagabend wie ein Lauffeuer. Helmuth „Helli“ Thaler war im Pustertal und darüber hinaus bekannt und beliebt.



Thaler war der Bruder der ehemaligen Senatorin Helga Thaler Ausserhofer und arbeitete als Arbeitsrechtsberater; er betrieb in Bruneck eine Kanzlei in diesem Bereich mit einer Außenstelle in Sand in Taufers, von wo er stammte. Der Pusterer war zudem begeisterter Musiker und in mehreren Bands aktiv.

Auch in der Sportwelt ist die Trauer groß: Thaler war Vizepräsident des Eishockeyvereins HC Pustertal.

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